7, 16[1-46] Sommer 1871 - Frühjahr 1872

16 [1]

“Die Geburt der Tragoedie aus dem Geiste der Musik.”
“Der Wettkampf Homer’s.”
“Rhythmus.”
“Die Zukunft unserer Bildungsanstalten.”

16 [2]

Die Zukunft des Philologen.
Das Gymnasium.
Deutscher Stil.
Griechischer Rhythmus.
Homer.
Hesiod.
Wagner.
Schopenhauer.
Poesie und Gelehrsamkeit.

16 [3]

7. Leiden des agonalen Individuums.

7. Der Philoktet des Sophocles—als Lied vom Exil zu verstehen. Der Grieche verstand es.
Die Trachinierinnen, keine Eifersuchtstragödie. Der Liebeszauber wird zum Unglück. Die Liebe verblendet das Weib zu einer dummen That. Die Vernichtung aus Liebe.
Die Elektra—das heroische Weib, von Sophokles geschaffen.
Ajax—das große Individuum—was ließen sich die Griechen von diesem gefallen! Nach 50 Versen würde ein Ajax jetzt unmöglich sein.
Die Fragmente des Sophokles enthalten sehr Gutes, z. B. über die Liebe, was zusammen zu halten ist mit der Äußerung des Sophokles in der Republik Platos, I.

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Hesiod und
Die Jesuiten—ihre antike Erziehung—der Ehrgeiz und der Wettkampf in der Erziehung.
Das Problem des Wettkampfes.
7. Künstler im Wettkampfe. (Bei uns aus Mangel an Größen selten: Schiller und Goethe.)
Homer und Hesiod.
7. Das delphische Orakel über Kunst urtheilend.
7. Das stoffliche Urtheil—laienmäßig moralisch.
7. Kritik und Kunst. Aeschylus und Sophokles bei Aristophanes.
Unbewußtheit der Alten in Aesthetik.

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4.Die Alten über Homer.
4.Die Homermythen und die Hesiodmythen. Der Homerkultus.
 Der Dichter als Lehrer des Wahren.
 Symbolische Deutung, weil er durchaus recht behalten soll.
7.Das Urtheil im Wettkampfe ist nicht ästhetisch, sondern universal.
7.Der Dichter wird beurtheilt als “höchster Mensch,” sein Lied als wahr, gut, schön.
7.Gerecht ist das Urtheil nur, solange der Dichter und sein Publikum alles gemein haben.
7.Die Dramatiker entnehmen nun wieder dem Epos ihre Stoffe und concentriren von Neuem.
4.Die Homer-Lieder das Resultat von Wettgesängen. Auch die des Hesiod. Ein Sänger der der Ilias, wie der der Odyssee. Die Namen Homer und Hesiod sind Siegespreise.
4.Die bewußtere aber schlechtere Kunst des Componierens bei Hesiod (Erga) nachzuweisen.

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7. Der Künstler und der Nichtkünstler. Was ist Kunsturtheil? Dies das allgemeine Problem.

Der Dichter nur möglich unter einem Publikum von Dichtern. (Wirkung der Nibelungen Wagners.) Ein phantasiereiches Publikum. Dies ist gleichsam sein Stoff, den er formt. Das Dichten selbst nur eine Reizung und Leitung der Phantasie. Der eigentliche Genuß das Produziren von Bildern, an der Hand des Dichters. Also Dichter und Kritiker ein unsinniger Gegensatz—sondern Bildhauer und Marmor, Dichter und Stoff.

Die Entscheidung im ist nur das Geständniß: der und der macht uns mehr zum Dichter: dem folgen wir, da schaffen wir die Bilder schneller. Also ein künstlerisches Urtheil, aus einer Erregung der künstlerischen Fähigkeit gewonnen. Nicht aus Begriffen.

So lebt der Mythus fort, indem der Dichter seinen Traum überträgt. Alle Kunstgesetze beziehn sich auf das Übertragen.

Aesthetik hat nur Sinn als Naturwissenschaft: wie das Apollinische und das Dionysische.

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Homer und Hesiod im Wettkampf.

Vorrede an C W.
Verehrungswürdigste Frau.
Der Laie und der Künstler.

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6. Der Rhapsode als der Kunst—als eigentliches Genie kommt er nicht in Betracht, sondern dann verschmilzt er mit dem Urheros aller Poesie, Homer.

Sonderbar. Sie wehren dem dichterischen Individuum die Existenz. Der Wettkampf zeichnet die Handwerker aus. Nur wo es ein Handwerk giebt, giebt es Wettkampf.

Wahrhaft individuell lebendig sind nur die Heroen. In ihnen erkennt sich die Gegenwart wieder und lebt in ihnen fort.

Seit wann entsteht das Individuum bei den Griechen?

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Der Wettkampf! Und diese Verleugnung des Individuums!

Es sind keine historische, sondern mythische Menschen. Auch das Persönliche hat nur Ruhm (wie bei Pindar), wenn es in ferne Mythen gehüllt wird.

Der Wettkampf! Und das Aristokratische, Geburtsmäßige, Edle bei den Griechen!

Es kämpfen keine Individuen, sondern Ideen mit einander.

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Das Christenthum ist nicht schöpferisch in Mythen.

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Das Apollinische und das Dionysische.
Der Wettkampf—als Rhythmus—Ehre, Individuum.
Der Rhythmus.

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Die Aegypter als eigentliches Bauvolk.

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Die unbewußte formenbildende Kraft zeigt sich bei der Zeugung: hier doch ein Kunsttrieb thätig.

5. Es scheint der gleiche Kunsttrieb zu sein, der den Künstler zum Idealisiren der Natur zwingt und der jeden Menschen zum bildlichen Anschauen seiner selbst und der Natur zwingt. Zuletzt muß er die Construktion des Auges veranlaßt haben. Der Intellekt erweist sich als eine Folge eines zunächst künstlerischen Apparates.

Das Erwachen des Kunsttriebs differenzirt die animalischen Geschöpfe. Daß wir die Natur so sehen, so künstlerisch sehen, theilen wir mit keinem Thier. Aber es giebt auch eine künstlerische Gradation der Thiere.

Die Formen zu sehen—ist das Mittel, über das fortwährende Leiden des Triebes hinauszukommen. Es schafft sich Organe.

Dagegen der Ton! Er gehört nicht der Erscheinungswelt an, sondern redet von dem Nieerscheinenden, ewig verständlich. Er verbindet, während das Auge trennt.

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2. Die antiken Mittel der Erziehung: der Wettkampf und die Liebe.

Die gute Eris—wie zu verstehn?

7. Sophokles der Dichter der Leiden des agonalen Individuums.

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Die homerische Frage.

Künstler und Publikum.

Das Individuum: der differenzirende apollinische Trieb, Formen und damit—scheinbar—Individuen schaffend.

4. Der apollinische Homer ist nur der Fortsetzer jenes allgemein menschlichen Kunstprozesses, dem wir die Individuation verdanken. Der Dichter geht voran, er erfindet die Sprache, differenzirt,

5. Der Dichter überwindet den Kampf um’s Dasein, indem er ihn zu einem freien Wettkampfe idealisirt. Hier ist das Dasein, um das noch gekämpft wird, das Dasein im Lobe, im Nachruhm.

Der Dichter erzieht: die tigerartigen Zerfleischungstriebe der Griechen weiß er zu übertragen in die gute Eris.

5. Das Volk Apollos ist auch das Volk der Individuen. Ausdruck der Wettkampf.

5. Die Gymnastik der idealisirte Krieg.

5. Das Staatenprincip vornehmlich die Eris kleiner göttlicher Kultussphären.

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Die Mittel gegen die maßlose Selbstsucht des Individuums.

Der Heimatsinstinkt
die Öffentlichkeit
der Wettkampf
die Liebe.

In allen Punkten verräth sich Alexander als barbarische Karikatur: im Wettkampf mit Göttern aus der Vorzeit.

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Die vorplatonischen Philosophen.

Philosophie innerhalb der Sprache. Parallelzeitalter der Tragödie. Der Weise als Greis König Priester Magus. Identität von Leben und Philosophie. Aber immer innerhalb der Grenzen des Hellenischen. Bis Plato, der das Hellenische bekämpft. Philosophie in der Mythologie.
1.Thales. Kampf mit dem Mythus. Der Staatsmann.
2.Anaximander. Schule. Pessimismus.
3.Pythagoras. Die Griechen und das Ausland. Religiöse Mystik. Erklärung der Askese aus dem Willen. Unsterblichkeitsglaube. Die Seelenwanderung und die Stoffwanderung.
4.Heraclit. Verklärung des Wettkampfs. Die Welt ein Spiel. Der Philosoph und die Weiber.
5.Xenophanes. Der Rhapsode als Bildner. Er und Plato im Kampf mit Homer.
6.Parmenides. Verwüstung der Abstraktion. Dialektik.
7.Anaxagoras. Naturgeschichte des Himmels. Athenische Freisinnigkeit. Teleologie.
8.Empedocles. Agonale Natur. Der Rhetor.
9.Democrit. Universale Erkenntniß. Die Philos als Bücherschreiber.
10.Pythagoreer. Rhythmus und Maaß. Bewältigung des Ictus.
11.Socrates. Liebe und Bildung. Der souveräne Begriff. Der erste negative Philosoph und aggressiv. Bruch mit dem Griechischen. Zum Schluß Plato.

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Wie die griechische Natur alle furchtbaren Eigenschaften zu benutzen weiß:

die tigerartige Vernichtungswuth (der Stämme usw.) im Wettkampf
die unnatürlichen Triebe (in der Erziehung des Jünglings durch den Mann)
das asiatische Orgienwesen (im Dionysischen)
die feindselige Abgeschlossenheit des Individuums (Erga) im Apollinischen.

Die Verwendung des Schädlichen zum Nützlichen ist idealisirt in der Weltbetrachtung Heraclits.

7. Schluß: Dithyrambus auf die Kunst und den Künstler: weil sie den Menschen erst herausschaffen und alle seine Triebe in die Kultur übertragen.

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7. Am Meister lernen, am Gegner sich erkennen!

Die künstlerischen Schulen und dabei der Wettkampf!

7. Die der Schulen. Ihre mächtige Wirkung besonders in der plastischen Kunst, wohin der sokratische Trieb am allerletzten zu dringen vermochte.

7. Die Schulen, und der Wettkampf als Voraussetzung der Künste.

Die panhellenische Berühmtheit. (Homer Hymne. Theognis.)

2. Der Wettkampf vor Gericht.

7. Der Dialog der Tragödie aus dem Wettkampf entstanden.

Der Ostrakismos unter dem Gesichtspunkte des Wettkampfes. (Er ist unmöglich gemacht durch das Hervortreten des Einzelnen, Ephesier Hermodor.)

Die Entwicklung der Eris.

3. Die Götter-Wettkämpfe.

Die hesiodische Eris wird gewöhnlich falsch verstanden: was die Leute zum Krieg und Streit treibt, die böse: was sie zur ehrgeizigen That treibt, die gute.

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Die christliche Auffassung vom Ehrgeiz, vom Wettkampf usw.

Die trübe Atmosphäre der böotischen Bauern zu benutzen zur Charakteristik des Vorhomerischen.

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Cap. I. Heraclit.Begriff des Wettkampfs aus Heraclit zu entwickeln.
Cap. II. Der Wettkampf bei den Griechen.Dann der Wettkampfin dem Staat im Kultus
in der Erziehung
in der Kultur (Plato und Sophisten).
Cap. III. Kampf des Heroisch-Mythischen mit dem Individuum.Bevor das Individuum erwacht, erwacht die Heroenwelt als Welt von Individuen. Kampf des Heroisch-Repräsentativen und des agonalen Individuums: bei Pindar und Homer selbst. Hesiod’s Eris.
Cap. IV. Die Agonsage.Das Individuum hat Mühe zu erwachen: die mythische Form hindert. Überreste des Mythischen. Pythagoras Epimenides Empedokles Pisistratus Plato. Sage aus der Zeit der mythischen Auffassung Homers—die Agonsage.
Cap. V. Delphi als Culturstätte.Die zu Grunde liegende delphische Lösung. Der Rhapsode.
Cap. VI. Der Rhapsode und die Composition.Die Composition der Ilias.
Entstehung der Erga.
Der Rhapsode als Homer auftretend.
Der Cyclus und der sich immer mehr reinigende Begriff Homer’s.
Die Individuen tauchen auf, als das Geringere. (Die Namen der Rhapsoden.)
Cap. VII. Das aesthetische Urtheil.Was ist das aesthetische Urtheil? Das Richterthum in der Tragödie.
Der Wettkampf unter Künstlern setzt das rechte Publikum voraus.
Fehlt dies Publikum, dann ist er im Exil (Philoktet).
Alle Kunstgesetze beziehn sich nur auf das Übertragen (nicht auf die originalen Träume und Räusche).

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2. Wunderbarer Prozeß, wie der allgemeine Kampf aller Griechen allmählich auf allen Gebieten eine anerkennt: wo kommt diese her? Der Wettkampf entfesselt das Individuum: und zugleich bändigt er dasselbe nach ewigen Gesetzen.

Die Götter in Fehde. Die Titanenkämpfe wissen noch nichts vom Wettkampf.

Das älteste Griechenland zeigt die roheste Entfesselung der Eris.

2. Die panhellenischen Feste: Einheit der Griechen in den Normen des Wettkampfes.

2. Kampf vor einem Tribunal.

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vielleicht das “Wägen.”

Der Wagen und die Wage ist doch wohl von gleichem Stamme?

Der Neid ist viel stärker bei den Griechen ausgeprägt: Plato, Pindar.

Der Begriff der Gerechtigkeit viel wichtiger als bei uns: das Christenthum kennt ja keine Gerechtigkeit.

Der Neid in der Ilias, oder im Ajax.

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Schilderungder vorhomerischen Welt
dann der homerischen:
dann der kommende Wettkampf.

Liebeslust (), Illusion (). Alter und Eris—alles Kinder der Nacht.

Vorhomerische Vorstellung: vier Göttinnen walten über die Sterblichen verderblich: die Täuschung, die Liebesbegierde, das Alter, die Zwietracht.

Die grauenhaften theogonischen Sagen sind ein Beispiel der althellenischen, an das Gräßliche gewöhnten Phantasie. Welche irdische Existenz spiegeln sie wieder! Eine Strömung geht von dorther aus, die zur Askese, zur Reinigung treibt (Orpheus, Pythagoras). Eine grausame und tigerartige Phantasie! Dabei wollüstig und finster!

Die Mordsühne ist der älteste Theil des Rechts.

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2. Die wandernden Hellenen. Sie sind Eroberer von Natur.

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1.Problem: wie wird der Wille, der furchtbare, gereinigt und geläutert, d.h. umgesetzt und in edlere Triebe verwandelt?
Durch eine Veränderung der Vorstellungswelt, durch die große Ferne seines Zieles, so daß er sich im übermäßigen Ausspannen veredeln muß.
Einfluß der Kunst auf die Reinigung des Willens.
Der Wettkampf entsteht aus dem Kriege? Als ein künstlerisches Spiel und Nachahmung?
Die Voraussetzung des Wettkampfes.
Das “Genie”! Ob es in solchen Zeiten existirt?
Die unendlich höhere Bedeutung der Ehre im Alterthum.
Orientalische Völker haben Kasten.
Die Institute wie Schulen,, dienen nicht dem Stande, sondern dem Individuum.

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Dreifacher Angriff auf Homer, aus, um ihn zu verdrängen.
Plato. Wäre uns aus dem Alterthum nur Plato überliefert, wir würden über Homer urtheilen wie über die Sophisten.
Xenophanes hat die Absicht, sich an Stelle des Homer und des Hesiod zu setzen. Darin verstehen wir seine Lebenstendenz. Aristoteles bezeichnet deutlich (im Dialog über die Dichter) diese Gesinnung.
Hesiod. Einleitung der Theogonie. Die Agonsage.
Letztere—bereits die beweisend für Herodot, ja für die Stemmata, also uralt.
Die Welt der Erga ist ursprünglich doch identisch mit der Heroenzeit: vor ihr liegt die Titanenzeit, die eherne: das eiserne Zeitalter ist die Gegenwart.

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Die alte grausame vorhomerische Welt zieht noch ihre Wellenfurche in Orpheus Musaeus und deren asketisches Sühnpriesterwesen.

An alles Vorhandene von dieser Richtung knüpft dann wieder der dionysische Strom an.

Für das Vorhomerische muß man das Etruskische studiren: das ist verwandt. (Das graeko-italische Volk ist wahrscheinlich auch nicht zur Heiterkeit in der Welt gewesen.)

Die asiatische Kultur hat viel beigetragen, jene grausame vorhomerische Welt zu mildern.

Die hesiodische Welt ist (in den Erga) noch ein blasser Nachklang jener unhomerischen Zustände.

Die homerische Welt wird auch meistens, nach der moralischen Seite hin, verzeichnet; sie ist nicht schön und harmonisch und gut. Wohl aber ist sie, künstlerisch betrachtet, von unglaublicher Fülle, Heiterkeit, Reinheit und Festigkeit der Linien.

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7. Unendliche Freiheit des persönlichen Angriffs in der Komödie.

Der Neid der Götter.

Zeichen daß die Griechen anders empfunden haben über Haß und Neid.

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Die Stelle von odium figulinum.
Der Neid der Götter.
Der Ostrakismos.
Plato und die Sophisten.

16 [31]

3. Die ältesten Wettkampfsagen:Apoll mit Marsyas,
Thamyris mit den Musen,
Niobe.

Hier die der Eris, die selbst das Göttliche vergleicht.

16 [32]

2. Weil der Haß und Neid viel größer ist, ist die Gerechtigkeit eine so unendlich viel größere Tugend. Es ist die Klippe, an der Haß und Neid zerschellt.

16 [33]

Ein Hauptmittel Homers, den tiefen Groll darzustellen, überhaupt eine lange Zeit darzustellen, dadurch daß er inzwischen etwas ganz Anderes vor sich gehen läßt; z. B. erstes Buch: Achill sitzt zürnend am Gestade, während dem dann wird der Zug zu Chryses unternommen.

16 [34]

Die Feinde der Kunst zeigen auf die Griechen hin und sagen: seht, das ist ihre Sittlichkeit! Soweit bringt es der Mensch, mit aller Kunst und Kultur!

16 [35]

Die ganz instinktive politische Genialität des Themistocles, wie sie Thucydides schildert.

Der Wettkampf des Themistocles und des Aristides.

Perikles ist unendlich viel künstlicher und vorbereiteter.

Themistocles’ Wettkampf: die Lorbeeren des Miltiades lassen ihn nicht schlafen. Grenzenloser Ehrgeiz.

Die tiefste Entehrung am Schlusse seines Lebens, aus jener Wettkampfempfindung nur zu verstehen.

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Das Gerichtsverfahren ist ein, vielleicht mit Gebräuchen, die von den Wettkämpfen hergenommen sind.

Das Nichtgeneigtsein, auf den speziellen Fall einzugehn (sondern die ganze Vergangenheit und die Person zu beurtheilen) einer der wesentlichen Züge der versammelten athenischen Dikasten.

16 [37]

Viel Ruhm hat bei einem Griechen etwas Gemüthsverwirrendes.

Durch Glück wird der Grieche berauscht und entsittlicht.

Die außerordentliche Stärke des gegenwärtigen Gefühls in den griechischen Volksversammlungen.

16 [38]

Ostrakismus, angewendet, wenn die Gefahr da ist, daß einer der Wettkämpfenden durch die Hitze des Kampfs zu gefährlichen Mitteln sich hinreißen läßt.

16 [39]

Die korkyräische Revolution als Vernichtungskampf zweier Parteien.

In Athen dagegen eine Art Wettkampf. Grote, 3, p. 536.

Dann die gründliche Metzelei, wegen der persönlichen Eifersucht der Feldherrn.

16 [40]

Vorträge:der Wettkampf bei den Griechen.
Kampf des mythischen Individuums mit dem agonalen.
Die Sage vom Wettkampf Homer’s.
Delphi als Kulturstätte.
Der Rhapsode und die Composition des Epos.
Das ästhetische Urtheil.
Die Ethik unter Einwirkung der Kunst.
Heraklit’s Verklärung des Wettkampfs.

16 [41]

Die Griechen als Stilisten. Die Griechen als religiöse Menschen.

16 [42]

Alle Neigung, Freundschaft, Liebe zugleich etwas Physiologisches. Wir wissen alle nicht, wie tief und hoch die Physis reicht.

16 [43]

Alexander ist nur die Karikatur der homerischen Welt.

Krieg und Wettkampf.

Eros und Bildung der Freunde.

Der Rhythmus uralt in der Sprache thätig: Sprechen Sichbewegen handeln.

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Die Wiedergeburt Griechenlands aus der Erneuerung des deutschen Geistes.

Geburt der Tragödie.
Rhythmus.
Wettkampf Homers.
Religion und Kunst.
Philosophie und das hellenische Leben.
Die höheren Bildungsanstalten.
Die Freundschaft und die Bildung.

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Plato und Dionysius.

16 [46]

Neid der Götter.

Der ehrgeizige Wetteifer, naiv in der ganzen Geschichte, offiziell im Ostrakismus anerkannt (Ephesus).

Die ganze Erziehung, aber auch die Erzieher (Plato Sophisten). Der Wettkampf der Städte, häufig zurückfallend in den Kampf. Gefährlichkeit des Nichtwettkämpfens für den Griechen: Miltiades, Athen, Sparta.

7, 16[1-46] Sommer 1871 - Frühjahr 1872

16 [1]

«Рождение трагедии из духа музыки».
«Гомеровское соревнование».
«Ритм».
«Будущее наших образовательных учреждений».

16 [2]

Будущность филолога.
Гимназия.
Немецкий стиль.
Греческий ритм.
Гомер.
Гесиод.
Вагнер.
Шопенгауэр.
Поэзия и ученость.

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7. Страдания агонального индивида.

7. Филоктет Софокла — как песнь об изгнании понимать. Грек понимал это.
Трахинянки, никакой трагедии ревности. Волшебство любви становится несчастьем. Любовь ослепляет женщину, толкая на глупый поступок. Уничтожение из любви.
Электра — героическая женщина, создание Софокла.
Аякс — великая личность — чего только не прощали ему греки! Ныне Аякс был бы невозможен после пятидесяти стихов.
Фрагменты Софокла содержат очень хорошее, напр. о любви, что следует связать с высказыванием Софокла в «Государстве» Платона, I.

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Гесиод и
Иезуиты — их античное воспитание — честолюбие и соперничество в деле воспитания.
Проблема состязания.
7. Художник — участник состязания. (У нас редкость вследствие недостатка великих: Шиллер и Гёте.)
Гомер и Гесиод.
7. Дельфийский оракул, его суждения об искусстве.
7. Суждение о сюжете — любительский морализм.
7. Критика и искусство. Эсхил и Софокл у Аристофана.
Бессознательность древних в вопросах эстетики.

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4.Древние о Гомере.
4.Мифы Гомера и мифы Гесиода. Культ Гомера.
 Поэт как учитель истины.
 Символическое толкование, поскольку он должен иметь абсолютную правоту.
7.Суждение об участниках состязания — не эстетическое, а универсальное.
7.Поэт оценивается как «высший человек», его песнь — как правдивая, прекрасная, нравственная.
7.Оценка справедлива лишь до тех пор, пока поэт и его публика имеют все общее.
7.Драматические поэты заимствуют свой материал из эпоса и оформляют его заново.
4.Гомеровские поэмы — результат состязаний. То же у Гесиода. Один поэт, тот, кто сочинил «Илиаду», и тот, кто сочинил «Одиссею». Имена Гомер и Гесиод — награда за победу.
4.Более сознательное, но менее совершенное искусство композиции у Гесиода (Труды) — дать обоснование.

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7. Художник и нехудожник. Что есть суждение об искусстве? Это - общая проблема.

Поэт возможен только при наличии публики, состоящей из поэтов. (Воздействие Нибелунгов Вагнера.) Публика с богатым воображением. Это и его материал, которому он придает форму. Само поэтическое творчество лишь пробуждает и дает направление фантазии. Наслаждение, собственно, в том, чтобы творить образы под руководством поэта. Следовательно, противопоставление поэта и критика - бессмыслица, вместо этого противопоставление скульптора и мрамора, поэта и материала.

Победа, присуждаемая в dywv, есть только признание; тот-то и тот-то в большей степени заставляет нас почувствовать себя поэтами, ему мы следуем, под его руководством мы быстрее творим образы. Эстетическое суждение рождается из пробуждения творческих способностей. Не из понятий.

Так продолжается жизнь мифа, благодаря тому, что поэт переносит на других свои сны. Все законы искусства связаны с переносом.

Эстетика имеет смысл только в качестве естественной науки: как аполлиническое и дионисийское.

16 [7]

Состязание между Гомером и Гесиодом.

Предисловие, обращенное к Козиме Вагнер.
Достойнейшая из женщин.
Дилетант и художник.

16 [8]

6. Рапсод как искусства — как гений в собственном смысле слова он не воспринимается, сливаясь с прагероем всякой поэзии, с Гомером.

Удивительно. Они отвергают существование поэтической индивидуальности. Состязание отличает ремесленников. Только там, где есть ремесло, есть и состязание.

Поистине индивидуально живыми признаются только герои. В них узнает себя современность, и в них она продолжает жить.

С какого времени возникает у греков индивидуальность?

16 [9]

Состязание! И такое отвержение индивида!

Это люди не исторические, но мифические. Личное также достойно славы лишь тогда, когда оно облачено в наряд древних мифов (как у Пиндара).

Состязание! И все аристократическое, прирожденное, благородное у греков!

Борются друг с другом не индивидуальности, а герои.

16 [10]

Христианство не обладает в мифах творческой силой.

16 [11]

Аполлиническое и дионисийское.
Состязание — как ритм — честь, индивид.
Ритм.

16 [12]

Египтяне как народ по преимуществу строителей.

16 [13]

Бессознательная, формообразующая сила обнаруживает себя в порождении: здесь действует все же художественный инстинкт.

5. Кажется, тот же художественный инстинкт принуждает художника к идеализации природы, а каждого человека к образному восприятию себя самого и природы. В конечном счете он должен был повлиять на конструкцию глаза. Интеллект оказывается следствием того, что изначально было инструментом художественного восприятия.

Пробуждение художественного инстинкта способствует дифференциации живых существ. То, что мы видим природу именно так, в эстетическом аспекте, отличает нас от всех животных. Но с точки зрения эстетической способности имеет место и градация животных.

Видеть формы — средство выйти за пределы непрерывного страдания инстинкта. Он создает себе органы.

Совсем другое — тон! Он не принадлежит к миру явлений, но говорит о том, что никогда не является, о вечно понятном. Он связывает, тогда как глаз разъединяет.

16 [14]

2. Античные средства воспитания: состязание и любовь.

Добрая Эрида — как ее понять?

7. Софокл — поэт страдания состязающегося индивида.

16 [15]

Гомеровский вопрос.

Художник и публика.

Индивид: дифференцирующий аполлинический инстинкт, созидающий формы и тем самым — по-видимому — индивидов.

4. Аполлинический Гомер — только продолжатель того общечеловеческого художественного процесса, которому мы обязаны индивидуацией. Поэт идет впереди, творит язык, дифференцирует,

5. Поэт преодолевает борьбу за существование, ее идеализируя, возводя на уровень свободного состязания. Мы видим тут бытие, за которое еще ведется борьба, бытие во имя признания, во имя посмертной славы.

Поэт воспитывает: тигриные инстинкты расчленения у греков он умеет переключать в сферу доброй Эриды.

5. Народ Аполлона есть также и народ индивидов. Порождение состязания.

5. Гимнастикаидеализированная война.

5. Принцип государственности есть по преимуществу Эрида малых божественных сфер культуры.

16 [16]

Средство против безграничного эгоизма индивида.

Инстинкт родины
общественная жизнь
состязание
любовь.

Александр во всех отношениях выглядит как варварская карикатура: в состязании с древнейшими богами.

16 [17]

Философы - доплатоники.

Философия в рамках языка. Мудрец как старец, король, жрец, маг. Тождество жизни и философии. Но всегда в границах эллинства. До Платона, который ниспровергал эллинское. Философия в мифологии.
1.Фалес. Борьба с мифом. Государственный муж.
2.Анаксимандр. Школа. Пессимизм.
3.Пифагор. Греки и заграница. Религиозная мистика. Объяснение аскетизма из воли. Вера в бессмертие. Перевоплощение души и материи. Гераклит. Идеализация состязания. Мир как игра. Философ и женщины.
5.Ксенофан. Рапсод как воспитатель. Он и Платон в борьбе с Гомером.
6.Парменид. Разгул абстракции. Диалектика.
7.Анаксагор. Естественная история неба. Афинское вольнодумство. Телеология.
8.Эмпедокл. Агональная натура. Ритор.
9.Демокрит. Универсальное знание. Философы как сочинители книг.
10.Пифагорейцы. Ритм и размер. Овладение иктусом.
11.Сократ. Любовь и образование. Суверенное понятие. Первый философ отрицания, агрессивность. Разрыв с греческим. Под конец Платон.

16 [18]

Как греческая натура умеет использовать все жуткие качества:

тигриная разрушительная ярость (племен и т.п.) на состязаниях
неестественные влечения (в воспитании юношей мужчинами)
азиатские оргии (в дионисийстве)
враждебная замкнутость индивида (Erga) в аполлиническом.

Применение вредоносного во благо идеализировано в мировоззрении Гераклита.

7. Заключение: дифирамб в честь искусства и художника: потому что только они впервые создают человека и все его влечения переключают в область культуры.

16 [19]

7. У мастера учиться, у противника — познавать себя!

Художественные школы и при этом состязание!

7. Школ. Их мощное воздействие, особенно в пластических искусствах, куда сократический инстинкт проникает медленнее всего.

7. Школы и состязание как условие искусства.

Панэллинская известность. (Гомеровский гимн. Феогнид.)

2. Состязание перед судом.

7. Диалог перешел в трагедию из состязания.

Остракизм с точки зрения состязания. (Оно стало невозможным вследствие появления единичного лица, эфесец Гермодор.)

Развитие образа Эриды.

3. Состязания богов.

Гесиодовская Эрида понимается обычно неверно: то, что толкает людей к войне и раздорам, — Эрида злая: то, что толкает их к честолюбивым делам, — добрая.

16 [20]

Христианское понимание честолюбия, состязания и т.д.

Мрачная атмосфера жизни беотийских крестьян может быть использована для характеристики догомеровского периода.

16 [21]

Гл. I. Гераклит.Из Гераклита вывести понятие состязания.
Гл. II. Состязание у греков.Затем состязаниев государстве, в культе
в воспитании
в культуре (Платон и софисты).
Гл. III. Борьба героико-мифического начала с индивидуумом.Прежде чем пробуждается индивид, пробуждается героический мир как мир индивидов. Борьба героически-репрезентативного принципа и агонального индивида: у Пиндара и у самого Гомера. Эрида Гесиода.
Гл. IV. Сказание об агоне.Индивид должен дать себе труд пробудиться: мифическая форма этому препятствует. Остатки мифического. Пифагор, Эпименид, Эмпедокл, Писистрат, Платон. Сказание эпохи мифического восприятия Гомера — сказание об агоне.
Гл. V. Дельфы как оплот культуры.Лежащая в основе дельфийская разгадка. Рапсод.
Гл. VI. Рапсод и композиция.Композиция «Илиады».
Возникновение «Трудов и дней».
Рапсод, выступающий в образе Гомера.
Цикл и все большая кристаллизация понятия Гомера.
Индивиды выходят на поверхность, как нечто менее значительное. (Имена рапсодов.)
Гл. VII. Эстетическое суждение.Что есть эстетическое суждение? Судейство в трагедии.
Состязание среди художников предполагает соответствующую публику.
Если эта публика отсутствует, то он в изгнании (Филоктет).
Все законы искусства касаются только переноса (не оригинальных снов и состояний опьянения).

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2. Удивительный процесс, когда все греки постепенно во всех областях признают: откуда он взялся? Состязание дает свободу индивиду: и одновременно связывает его вечными законами.

Боги в раздоре. Сражающиеся титаны еще ничего не знают о состязании.

Древнейшая Греция свидетельствует о безграничном разгуле Эриды.

2. Всеэллинские праздники: единство греков, основанное на нормах состязания.

2. Борьба перед трибуналом.

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означает, возможно, «взвешивание».

Колесница и весы имеют, видимо, один корень?

Зависть выражена у греков гораздо сильнее: Платон, Пиндар.

Понятие справедливости намного важнее, чем для нас: ведь христианство не знает справедливости.

Зависть в «Илиаде» или в «Аяксе».

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Изображениедогомеровского мира,
затем гомеровского:
затем зарождающееся состязание.

Любовное влечение (), иллюзия (). Старость и Раздор — все они дети ночи.

Догомеровские представления: четыре богини имеют разрушительную власть над смертными: самообман, любовная страсть, старость, раздор.

Жестокие, теогонические легенды дают пример древнеэллинской, привыкшей к отвратительному фантазии. Какова земная жизнь, которую они отражают! Здесь берет начало течение, ведущее к аскетизму, к очищению (Орфей, Пифагор). Жестокая, зверская фантазия! При этом сладострастная и мрачная!

Наказание за грех убийства — древнейшая часть права.

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2. Странствующие эллины. Они — завоеватели по натуре.

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1.Проблема: каким образом воля, ужасающая воля, может быть очищена и просветлена, т.е. трансформирована в более благородные влечения?
Путем преобразования мира представлений, благодаря тому, что цель его находится на большом удалении, так что он должен облагородиться в чрезмерном расширении.
Влияние искусства на очищение воли.
Не рождается ли состязание из войны? Как художественная игра и подражание?
Предпосылка состязания.
«Гений»! Существует ли он в такое время?
Бесконечно более высокое значение чести в древности.
Восточные народы имеют касты.
Такие учреждения, как школы, служат не сословию, а индивиду.

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Трехкратное нападение на Гомера, с тем, чтобы его вытеснить.
Платон. Если бы из древности до нас дошел только Платон, мы судили бы о Гомере так же, как о софистах.
Ксенофан преследует цель самому занять место Гомера и Гесиода. В этом мы видим тенденцию его жизни. Аристотель ясно указывает на это намерение (в диалоге о поэтах).
Гесиод. Введение в теогонию. Сказание об агоне.
Последнее — уже доказывает его для Геродота, и даже для стемм, т. е. оно очень древнее.
Мир «Трудов» первоначально тождествен эпохе героев: раньше нее эпоха титанов, медный век: железный век — современность.

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Древний, жестокий, догомеровский мир еще накладывает свою печать на Орфея, Музея и их покаянное, аскетическое жречество.

Со всем, что осталось от этого течения, сливается затем дионисийский поток.

Для понимания догомеровских времен надо изучать этрусков: они родственны. (Греко-италийский народ также был, вероятно, призван в мир не для радости.)

Азиатская культура во многом способствовала тому, чтобы смягчить этот жестокий, догомеровский мир.

Мир Гесиода (в «Трудах») — бледный отзвук тех негомеровских состояний.

Гомеровский мир оценивается в большинстве случаев также и с моральной стороны; он не прекрасен, не гармоничен, не добр. Но, правда, если смотреть на него с эстетической точки зрения, он сама полнота жизни, ясность духа, чистота и твердость линий.

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7. Бесконечная свобода личных нападок в комедии.

Зависть богов.

Знак того, что греки воспринимали ненависть и зависть по-другому.

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Место odium figulinum.
Зависть богов.
Остракизм.
Платон и софисты.

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2. Древнейшие сказания о состязаниях:Аполлона с Марсием,
Фамирида с музами,
Ниобеи.

Здесь — Эриды, которая уравновешивает даже божественное.

16 [32]

2. Именно потому, что ненависть и зависть намного сильнее, справедливость оказывается такой бесконечно важной добродетелью. Это скала, о которую разбиваются ненависть и зависть.

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Главное средство, с помощью которого Гомер изображает глубокий гнев, вообще нечто, происходящее на протяжении длительного времени, в том, что он вплетает рассказ о чем-то совершенно другом: напр., в первой книге; Ахилл предается гневу, сидя на берегу, а в это время предпринимается поход к Хрису.

16 [34]

Противники искусства показывают на греков и говорят: смотрите, вот их нравственность! Вот до чего доходит человек, со всем его искусством и культурой!

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Абсолютно инстинктивная политическая гениальность Фемистокла, как изображает ее Фукидид.

Состязание Фемистокла и Аристида.

Перикл бесконечно искуснее и подготовленнее.

Состязание Фемистокла: лавры Мильтиада не дают ему спать. Безграничное честолюбие.

Глубочайшее бесчестье в конце его жизни можно понять только исходя из этого чувства, связанного с состязанием.

16 [36]

Судебный процесс есть, возможно, с правилами, перенятыми из состязаний.

Отсутствие склонности входить в особые обстоятельства (оценивая вместо этого все прошлое и личность целиком) — одна из существеннейших черт афинских народных судилищ.

16 [37]

Многая слава смущает греческую душу.

Счастье грека опьяняет и лишает нравственности.

Необычайная сила настоящего чувства характеризует народные собрания греков.

16 [38]

Остракизм, применяемый в случае опасности, когда один из участников состязания, разгоряченный боем, прибегает к опасным средствам.

16 [39]

Раздор на Керкире как борьба двух партий на уничтожение.

В Афинах этому противостоит состязание. Гроте 3, с. 536.

Затем основательная мясорубка вследствие личного соперничества полководцев.

16 [40]

Доклады:состязание у греков.
Борьба мифического индивида с агональным.
Сказание о состязании Гомера.
Дельфы как оплот культуры.
Рапсод и композиция эпоса.
Эстетическое суждение.
Этика под воздействием искусства.
Гераклитова идеализация состязания.

16 [41]

Греки как стилисты. Греки как религиозные люди.

16 [42]

Всякая симпатия, дружба, любовь — одновременно нечто физиологическое. Мы все еще не знаем, какой глубины и высоты может достигать физиология.

16 [43]

Александр — всего лишь карикатура гомеровского мира.

Война и состязание.

Эрос и образование друзей.

Ритм издревле работает в языке: говорение, движение, совершение действий.

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Возрождение Греции из обновления немецкого духа.

Рождение трагедии.
Ритм.
Состязание Гомера.
Религия и искусство.
Философия и эллинская жизнь.
Высшие учебные заведения.
Дружба и образование.

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Платон и Дионис.

16 [46]

Зависть богов.

Честолюбивый соперник, наивный на протяжении всей истории, официально признанный в остракизме (Эфес).

Все воспитание, но также и воспитатель (Платон, софисты). Соперничество городов, часто переходит во вражду. Опасность неучастия в состязании для греков: Мильтиад, Афины, Спарта.

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